Getriebe inkl. Racing Schaltung -> schwergängige Gangwechsel

  • Endlich konnte ich mich noch mal mit dem Problem auseinander setzen.


    Fehler habe ich gefunden. Es liegt am Schaltstock (Racing Schaltung). Dieser geht auch mit abgekoppeltem Schaltseil sehr schwer.


    Schaltseil alleine geht super einfach zu bewegen und auch das Getriebe geht sehr einfach zu schalten (ohne angeschlossenem Schaltstock).


    Jemand eine Idee wie man die Lagerung des Schaltstocks am besten wieder "flott" bekommt?


    Der Ein- und Ausbau ist ja nicht gerade eine angenehme Arbeit.

    Wie würde das im Zweifel am besten funktionieren? Hab hierzu keine Info in der Anleitung von KTM gefunden.


    Danke euch!!

  • Hallo!


    Hab ich ja unter Antwort #11 gesagt, musst nur lesen... viel Erfolg!


    "Schraub mal die Verkleidung der Schaltmechanik im Cockpit runter (Schaltsack) und schau mal, ob nicht diese Lagerung der Racingschaltung ein wenig streikt und schwergängig ist. Ich hatte das mal, da fiel mir der Arm nach einem Trackday fast ab.

    Bin dann erst mit WD40 mit Sprührohr zum Lösen und dann mit Sprühkriechfett wie ein Castrol OG 500-0 (ehemals Tribol 5000), oder ähnlichen was halt beim Versprühen gut reinkriecht und dann, nach verdunsten des Lösemittels fettartig wird, drüber gegangen. Leg soweit es möglich ist ein Papier oder Tuch drunter, wenn du auf die Lagerstellen reinsprühst und bewege den Schaltstick. Dann ging die Racingschaltung wieder viel leichter als vorher, die steckte richtig bei mir. Gib Bescheid ob es das gewesen ist."


  • Sorry, hatte ich etwas überlesen.

    Hab mit Multilub von CRC den Schaltstock wieder funktionstüchtig bekommen. Getriebe/Schaltung funktioniert jetzt wieder 1A und so wie es sein soll.


    Danke für eure zahlreichen Tipps!!



    Die Jungs von CAE haben mir auch angeboten den Schaltstock zu überarbeiten. Hier stellt sich nur die Frage wie baut man diesen im Bedarfsfall aus?!?

    Ich hatte jetzt schon mal den mittleren Unterboden weggeschraubt, aber dadurch kommt man ja auch nicht von unten an den Schaltstock...

  • Ich habe bei meinem einen zusätzlichen Kühler verbaut.

    ….habe noch nie auf dem Track das Problem gehabt, dass sich Gänge nicht einlegen lassen.
    Der längste "Test" war allerdings nur ein 45 minütiger Stint auf einem Trackday. Davon aber 35 Minuten Knallgas.


    Habe aber k.A. was der Vorbesitzer dafür ausgegeben hat und ob es im Rennbetrieb evtl. anders aussieht....

  • Diese im KTM Xbow verbauten VW Getriebe sind normalerweise vorne, also dem Fahrtwind zugewand in den PKW verbaut. D.h. das diese Getriebegehäuse etwas durch Fahrtwind gekühlt werden. Im Xbow ist das nicht der Fall, außer bei den "Tropenausführungen" für den arabischen Raum. Die haben zusätzlich einen Luftschlauch hin zum Getriebgehäuse, sodass der Fahrtwind das Gehäuse ein wenig kühlt.

    Das original VW Getriebe hat Schaltgabelschuhe aus Kunststoff. Wenn die zu heiß bekommen, dann "schmelzen " diese im warsten Sinne des Wortes weg. Bei modifizierten Getrieben sind diese aus einer Bronzelegierung gefräst.


    Es ist nie verkehrt, wenn man sich ernstahft flott auf der Rennstrecke bewegt, dass man die Temperaturen der Flüssigkeiten kennt und diese in Schach hält. Sprich JA, Getriebeölkühler und externen Motorölkühler bei Trackeinsatz. Bei letzterem entlastet man den Wasserkühlkreislauf erheblich und fährt mit mehr Leistung bei höheren Außentemperaturen.


    Getriebeöl max. 110°C => vollsynthetisch 75W-140

    Motoröl max. 130°C => vollsynthetisch 5W-50 oder 10W-60

    Wasser max. 100-105°C


    Wer nur auf der Straße fährt braucht dies nicht.

  • Ich möchte diesen Winter auch eine Getriebekühlung verbauen. KTM hat ja 2 Varianten a) Racing Getriebeölkühler über den Wasserkreislauf und b) Racing Getriebeölkühler Luftgekühlt.


    Übrigens, seit diesem Jahr fahre ich Motorex Racing Getriebeoel 75W-140 und hatte keine Probleme, auch bei schnellen Strecken wie Monza. Weiter habe ich zusätzlich einen Luftschlauch hin zum Getriebegehäuse. Ich gehe davon aus, dass ich die Kunstoff-Schaltgabelschuhe verbaut habe, also besser mit zusätzlicher wirksameren Oel-Kühlung fahren....


    Da ich den Wasserkreislauf nicht zusätzlich belasten möchte und es technisch einfacher ist, tendiere ich eher auf den Racing Getriebeölkühler Luftgekühlt. Die KTM Preise sind ja nicht bescheiden und da stellt sich die Frage, ob die Komponenten einzeln beschafft werden sollen. Muss sicher nicht das billigste sein, da keiner eine Ölspur auf dem Track will.....


    Als Knacknuss sehe ich die richtige Ölpumpe und die Ansteuerung z.B. über einen Thermostat, also kein Pumpenbetrieb bei kaltem Oel, je nach Pumpe und Schutz dieser.


    Hat jemand Erfahrung mit alternativ Pumpen/Kühler oder noch besser, die Spezifikation der KTM Originalpumpe und vom Kühler?

    Wenn ja, heute schon besten Dank für Detailangaben....

  • Das Kühlset von ktm ist nicht gut. Die Schläuche haben einen zu kleinen Durchmesser, Die Strömung ist nicht groß genug ( ktm dash6 und meine dash8 ),Der Kühler ist viel zu klein und der Temperatursensor kann nicht funktionieren, da es sich nicht um einen Thermosat handelt, sondern nur um eine Sonde.


    Ich fahre jetzt seit 1 Jahr mit einer Montage, die wir selbst realisiert haben.


    Der Gesamtpreis der Stücke überschritt 550 Euro nicht


    Der kuhler ist eine 16row

    Und wir haben eine koso fur die temperatur


    Die temperatur fur die getriebe fur 40 minuten session in bresse ist 85 grad fur getriebe, 95 grad fur oil motor und 89 grad fur wasser

    Die lufttemperatur war 23 grad

    Ich habe auch eine motor oil kuhler.

  • KTM baute die Getriebeölkühlung durch Wasserkühlung nicht ohne Grund und ich finde diese auch besser. Erstens weil man das Getriebeöl schnell im richtigen Temperaturfenster hat, d.h. das Getriebeöl wird über das Wasser (90°C) schnell erwärmt und zweitens hält die Wasserkühlung das Getriebeöl konstant zwischen 90-100°C.


    Bei der Luft - Getriebeölkühlung ist das nicht so , da braucht es ewig bis die richtige Temperatur und somit Getriebeölviskosität eingestellt und erreicht ist. Und diese Temperatur bleibt dann auch nicht konstant und kann an sehr warmen Tagen durchaus das Öl überhitzen.


    Motoröl sollte bei Rennstreckeneinsatz vom Wasserkreislauf aus Temperatur und somit Leistungsgründen mit Dash10 Schläuchen zum Kühler entkoppelt werden. Dash6 oder Dash8 ist zu klein!


    Kühler für Getriebeöl




    https://www.willhaben.at/iad/k…lkuehler-mocal-337019688/

    Pumpen für Getriebeöl


    KTM verbaut Weldon oder Mocal



    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von chris2000 ()

  • Ich bin mit einem Gerät mit Wasserkühlung nicht einverstanden. Wenn die Temperatur des getriebeol über 90 Grad geht, Die Wassertemperatur wird steigen


    mit eine montage in dash 10 fur motor ol kuhler Sie werden ein Problem mit dem heißen Öldruck in 800 rpm.

  • Fakt ist, dass die Kühlwassertemperatur nicht merklich steigt, wenn die Getriebeölkühlung am Haushalt hängt. Die schnelle und konstante Erwärmung des Öles schont das Getriebe, und verringert somit den Kaltstartverschleiß, welcher bei zu kalten Öl auftritt! KTM hat dies zahlreich im Renn-, Trackday und Straßeneinsatz abgeprüft und hält das weiter für die beste Lösung. Sparefroh glauben halt an ihre "homemade" Lösung.


    Mit Dash10 Schläuchen im Motorölhaushalt hat man KEIN Öldruckproblem, auch nicht bei Standgas 800rpm. Fahre selber schon den zweiten Xbow damit, Öldruck am Stand 1,5bar satt, mit und ohne Ölthermostat! Wobei man das Motoröl Thermostat getrost weglassen kann. Durch Messungen hat sich ergeben, dass selbst bei 10-15°C Außentemperatur die Motoröltemperatur auf über 70°C und mehr flott steigt und bei erreichen darüber konstant bleibt.


    Dash8 Schläuche sind an der Grenze, haben zuwenig Durchfluß, dadurch mehr Widerstand und sind eine Belastung für die Motorölpumpe! Dash8 ist ein Kompromiss, weil sich die Schläuche viel leichter verlegen lassen, an engen Stellen und an Biegungen. Dash8 Fittinge haben noch kleinere Durchmesser als die dazu gehörigen Dash8 Schläuche und stellen so massive Engstellen, meist 90° Winkel, dar.

  • Bei normaler Autobahnfahrt liegt die motor Öltemperatur ( 120 km/h ) knapp über 70 Grad.

    Wenn ich gehe, muss ich mindestens 10 km zurücklegen, bevor die Öltemperatur 60 Grad erreicht


    Fur die getriebe die oem montage mit olkuhler ist dash6 und eine sehr kleine kuhler. es kann nicht funktionieren

    Ich weiß nicht, ob ktm heute seine montage ändern soll ( montage mit olkuler )

    Hier ist der Durchfluss der Pumpe, die ich installiert habe. Wir sehen, dass in 6 mm keine Strömung ist


    https://items.marco.it/en/prod…html#parentHorizontalTab5

  • Bedenkt einfach bei den Luftgekühlten Zusatzkühlern folgendes.

    Wenn diese hinter den Wasser- und Ladeluftkühler montiert werden, ist die Kühlluft-Eintrittstemperatur schon über 80°C, dies bedingt grössere Kühler, da das Temperaturgefälle kleiner ist!

    Alles klar?

  • LTG : Genau so ist es.


    Wichtig sind die Temperaturen auf der Rennstrecke in Echtzeit zu kennen!

    Erfahrungsgemäß muss der Motorölkühler größer sein als der Getriebeölkuhler wenn hinter den Wasserkühlern positioniert, denn die Motoröl Eingangstemperatur ist um gut 40°C höher. Aber jeder wie er möchte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von chris2000 ()