Hallo Christian,
das hängt natürlich davon ab, was man unter "ready to race" versteht. Natürlich bringen alle diese Punkte Vorteile auf der Rennstrecke, aber mal ehrlich: fährst Du regelmässig Rennen um Punkte? Meiner Meinung nach ist das übertrieben.
- Heckrahmen: habe ich nicht, komme auch ohne ganz gut klar und finde das Fahrverhalten ok.
- Bremsflüssigkeit: hatte ich noch keine Probleme mit
- Handbremse raus: bitteschön, dann kannst Du nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr fahren und auch Touristenfahrten gehen nicht mehr (frag mal den Pierre/mrludi hier aus dem Forum)
- Kühlbleche vorne an der Bremse raus: wollte ich machen, sorgt aber auch für Erlöschung der Betriebserlaubnis. Im Gegensatz zu anderen Umbauten bemerken das die TÜV-Leute.
- Felgen runter: ja, die Serien-Felgen sind schwerer und es sind ungefederte Massen. Die ATS-Felgen kosten aber ordentlich Kohle, wenn Dir das wurscht ist: tausche sie.
- Aerodynamik-Packet: alle Anbauteile von KTM kosten ZIG TAUSENDE extra, der Nutzen steht m.E. in keinem Verhältnis zum Preis, solange es nicht um Rennen / Punkte / Geld geht. Die Race-Airbox bringt aber auf jeden Fall höhere Endgeschwindigkeit, der größere Heckflügel mehr Stabilität und Kurventempi. Es gibt mittlerweile aber auch Drittanbieter, die diese Teile deutlich günstiger anbieten (OTEVmotorsport).
- Auspuff: habe ich gegen den KTM Sport-Auspuff getauscht, aber nicht wegen der 3-4 Kilo, sondern weil der Serien-ESD einfach GAR KEINEN Sound hatte. Andere schrauben sich einfach ein GT4-Rohr dran und gut ist. Kann man natürlich machen, gibt aber Probleme mit der Zulassung und den dB-Messungen auf manchen Rennstrecken.
Wenn Du die komplette Liste abarbeitest, kannst Du 20 Mille investieren und ab sofort nicht mehr auf öffentlichen Straßen fahren.
Super Sache... :pfeifen: